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Naturpfad Station 2

2: Geschmack und Duft

Früchte aus der Region geniessen!
Gibt es einen besseren Ort als eine Obstplantage oder ein Gemüsegarten für Geschmacksvergnügen und Gerüche?
Gemüse und Früchte auf dem Land anzubauen war früher eine Food-Notwendigkeit.

Heute gehören das Streicheln der Erde, das Einatmen des würzig-frischen Dufts der Melisse, das herzhaft in das saftige, süße Fruchtfleisch einer „Belle de Boskoop“ beißen oder das Schlürfen eines frisch gepressten Apfelsafts wieder zu den kleinen Glücksmomenten des Lebens.

Einladender Garten

Beobachten

Am Rand der sauber ausgerichteten Beete!
Hier – ein Haufen Äste!

Dort der Kompost! Entlang des Zauns wachsen einige wilde Kräuter.

Ein bisschen weiter, ein Haufen Steine
Diese Gärten atmen Leben. Grün, Insekten, Eidechsen, Mikro- und Vogelschutz finden Zuflucht in diesen Vorsorge-Verstecken.

Dieses «Durcheinander» zu akzeptieren, bedeutet, grosszügig zu sein.

Probieren Sie die Blätter und riechen Sie ihren Duft, indem Sie sie zwischen den Fingern reiben.

Fünf Jahrtausende Selektion

Mit einer 5000-jährigen Patientin für Kreuz- und Selektionsarbeit gelang es dem Mann, immer attraktivere Obstsorten zu gewinnen. So gibt es in der Schweiz rund 700 Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Pflaumsorten mit unterschiedlichem Geschmack. Jede Sorte ist gebietsgebunden. In der Region Grandson heissen die Äpfel Belle de Vaumarcus, Court pendue, Apfel de Fahy... Die Sauerkirschen kommen von der Beroche, die Berudge hingegen bezeichnet eine Pflaume.

Die Obstgärten sind als harmonische Elemente in der Landwirtschaftslandschaft um abgelegene Bauernhöfe und Dörfer herum angelegt, wie sie vor Ihnen liegen. Urbanismus und moderne Landwirtschaft haben in den letzten vierzig Jahren 70 Prozent der Obstgärten im Griff.

Gewisse Obstsorten sind gefährdet und viele Tierarten, die mit Obstgärten verbunden sind, gehören zu den aussterbenden Arten.

Durch geduldige Kreuzungs- und Auslesearbeit, die über 5.000 Jahre zurückreicht, ist es dem Menschen gelungen, immer interessantere Obstsorten zu züchten. So gibt es in der Schweiz rund 700 Sorten von Äpfeln, Birnen, Kirschen und Pflaumen – ebenso viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Jede Sorte ist mit einem bestimmten Gebiet verbunden.

In der Region von Grandson tragen die Äpfel Namen wie Belle de Vaumarcus, Court pendue oder pomme de Fahy. Die Schattenmorellen stammen aus der Béroche, während die Berudge eine Pflaumensorte bezeichnet.

Als harmonische Elemente in der landwirtschaftlichen Landschaft wurden die Obstgärten rund um die einzelnen Bauernhöfe und Dörfer angelegt – so wie derjenige, den Sie hier vor sich sehen. Doch Städtebau und moderne Landwirtschaft haben in den letzten vierzig Jahren 70 % der Obstgärten verschwinden lassen.

Einige Obstsorten sind heute vom Aussterben bedroht, und viele Tierarten, die an den traditionellen Obstgarten gebunden sind, gehören ebenfalls zu den gefährdeten Arten.

 

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Wir treffen uns bei Station 3