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NATURWEG STATION 8

8 Die Arbeit der Erde

Wir sind begeistert von den Reizen einer Feldlandschaft.

Dichter und Maler ehren sie mit ihren Versen und bunten Tasten. Mittagessen auf dem Gras, auf einem Weg flanieren, sich von Weizen die Nase picken lassen..., Momente der Freiheit, Momente des Glücks.

Die Landwirtschaftslandschaft gehört zu unserem Lebensraum, egal ob wir Städter oder Dorfbewohner sind.


Spuren einer vergangenen Zeit?

Finden Sie

Rund um Sie herum gibt es einige Zeugen der traditionellen Landwirtschaft: Hecken, alte Steinmauern, Nagetiere, Brachland, Hochstamm, Steinhaufen. Die Biotope sorgen nicht nur für frische Luft, sie sind auch wertvolle Rückzugsorte für Wildtiere.

Man spürt heute den Nutzen einer abwechslungsreichen Bauernlandschaft.

Um anzuerkennen, dass die Bauern einen Beitrag zur Aufrechterhaltung einer schönen Landschaft leisten, hat der Bürger die Zahlung von Subventionen akzeptiert.

Veränderte Landschaft

Seit dem Beginn der Landwirtschaft im Neolithikum vor etwa 10.000 Jahren wurde die Landschaft durch menschliche Aktivitäten verändert. Durch die Rodungen trugen die ersten Bauern zur Diversifizierung der Umwelt bei. Mosaikartig strukturierte, reich gegliederte Landschaften entstanden rund um die Siedlungen.

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts hat die moderne Landwirtschaft das über Jahrtausende gewachsene Gleichgewicht stark verändert.
Heute erfordern die Leistungsanforderungen eine intensive Mechanisierung, die zu einer Verarmung der Landschaft führt.

Landschaftsbild von früher

- Hecken und Steinwände dienen als Zaun. Auf steilen Terrassengeländen werden sie zur Unterstützung des Bodens genutzt.

- Auf den Randflächen entwickeln sich Nagel- und Brachflächen.

- Früchte aus der Obstplantage werden aufgewertet. Die Bäume werden gepflegt und ersetzt.

- Das Aussteinen erfolgt hier von Hand. Die Steine werden am Feldrand abgelegt.

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Wir treffen uns bei Station 9